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Auf den Spuren des "Lunkowitz"...

Moorlandschaft "Schwarzes Moos" in Brand

Eingangs ist zu sagen, dass es sich bei "Lunkowitz" um einen Mythos handelt, der bislang ungelöst ist - bis jetzt haben unsere Recherchen keine gesicherten Informationen in Erfahrung gebracht. Wenn Sie über Informationen verfügen, würden wir uns sehr freuen, diese mit Ihnen teilen zu können.

Zum Namen "Lunkowitz" gibt es gleich mehrere Legenden. Gemeinsam ist diesen, dass es sich dabei um einen Förster gehandelt hat. Eine Legende besagt, dass sich dieser Förster an der Stelle des - wahrscheinlich vor 1800 - errichteten Lunkowitzkreuzes erschossen habe.

Eine andere Überlieferung erzählt davon, dass an der Stelle des Lunkowitzkreuzes der Förster Lunkowitz von den Brüdern seiner Geliebten, die ein Kind von ihm erwartete, erschossen und in einen Ameisenhaufen gelegt wurde, sodass nach ein paar Tagen nur mehr das Skelett von ihm gefunden wurde.

 

 

Lunkowitzkreuz

 

"Lunkowitzkreuz"

Für die Errichtung des Kreuzes gibt es noch eine dritte Variante. Demnach sollen sich Einwohner von Brand an dieser Kreuzung versammelt haben, um räuberischen Soldaten aufzulauern und ihnen einen Denkzettel zu verpassen. Daraus wurde jedoch ein Gemetzel, bei dem alle Soldaten ums Leben kamen. Sie wurden an dieser Stelle begraben.

Das Kreuz befindet sich an einer Weggabelung nahe der tschechischen Grenze. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war es mit einem steinernen Gartensockel umgeben. Renoviert wurde das Kreuz zuletzt vom Verschönerungsverein Brand.

 

"Lunkowitzbach"

Der 9,6 km lange Lunkowitzbach entspringt in der Umgebung von Brand, mündet in den Reissbach, weiter in die Lainsitz und anschließend in Richtung Norden über die Moldau, wo er über die Elbe in die Nordsee entwässert. Einen Teil seines Verlaufes legt das Bächlein in unmittelbarer Nähe entlang des Landhauses Lunkowitz zurück.